Ein wenig mehr Frau…
… als Mutter konnte ich dieses Wochenende von Samstag auf Sonntag mal sein – Mutter allerdings immer im Herzen!
… als Mutter konnte ich dieses Wochenende von Samstag auf Sonntag mal sein – Mutter allerdings immer im Herzen!
Mein lieber Evan, ich wünsche Dir Menschen, die Dir liebend gerne ihre Haarbürsten oder Tennisschläger leihen, damit Du kurz auf ihnen Gitarre spielen kannst. Ich wünsche Dir Menschen, die sich einfach lauter unterhalten, wenn Du mal wieder etwas geräuschvoll unterwegs bist. Ich wünsche Dir Hundebesitzer, die mit Dir zusammen lachen, wenn Du mal wieder sehr detailliert deren Hunde imitierst. Ich wünsche Dir Kaffee- und Restaurantbesitzer, die sich freuen, wenn Du umher läufst und lauthals lachst. Ich wünsche Dir Kassierer und Kassiererinnen, die Dich mit einem Lächeln begrüßen und Kunden, die sehr viel Geduld und Verständnis haben. Ich wünsche Dir Supermarktbesitzer, die sich freuen, wenn Du ihre Produkte schon im Laden ausprobierst und ich wünsche Dir Bademeister, die Dich willkommen heißen. Ich wünsche Dir Gitarristen, die Dir ganz selbstverständlich ihre Luftgitarren geben damit ihr zusammen Musik machen könnt. Ich wünsche Dir sogar ein riesengroßes Orchestra, deren Herzenswunsch es ist, einmal mit Dir musizieren zu dürfen. Ich wünsche Dir einen Traktorfahrer, der für Dich seine Fahrt unterbricht damit Du seelenruhig seine Reifen inspizieren kannst. Ich wünsche Dir …
… so ähnlich sehen meine Fensterscheiben öfter aus – dank Shampoo oder Rasierschaum. Heute musste allerdings der Spiegel von Epsymo dran glauben und ich musste zur Abwechslung mal nicht putzen.
Ganz nach dem Motto: Geht nicht, gibst nicht! In meinem Artikel „Manchmal möchte ich nach Italien..“ habe ich über die Dinge geschrieben, die ich mit Evan noch nicht gemacht habe und wahrscheinlich auch nie machen werde bzw. kann… Aber dem wurde jetzt Abhilfe geschaffen! Dank Evans tollen Autismustherapeutinnen habe ich mit Evan zusammen das erste Mal Weihnachtskekse gebacken und das wurde natürlich gleich auf Video festgehalten! Was auf dem Video so einfach aussieht, führt allerdings auf ein langes Training, knapp 1.5 Jahre, zurück. Das hat mich so motiviert, dass ich mir die anderen Dinge, die ich in meinem Artikel erwähnt habe auch direkt angehen werde: Laterne laufen, Nikolauslaufen, Kekse für die Weihnachtszeit backen, abends ein Buch vorlesen, einen Walt Disney Film zusammen schauen. Kekse backen wäre damit abgehakt! Als nächstes werde ich Laterne laufen in Angriff nehmen… und wenn Evan nur 1 Minute mit der Laterne draußen herumläuft – wir werden Laterne laufen! Die meisten Laternen waren nach einigen Sekunden direkt kaputt, daher ist eine Minute gar nicht so schlecht! Ich werde natürlich berichten! …
… Kinder zu haben fühlt sich an, nach einer Party aufzuräumen, zu der man nicht eingeladen war…
Es ist 20:30 und Evan liegt nicht im Bett, sondern spielt auf dem Bett!
Warum das Unangenehme nicht mit dem Schönen verbinden? Evan liebt Autos und daher schmeckt der Hustensaft mit diesem speziellen „Krankenlöffel“ auch gleich viel besser!
Ich habe den Mütterfragebogen : Und wie machst Du das, Marcella? – von der Autorin Okka Rodh auf der tollen Blogseite SLOMO beantwortet. Um ihn zu lesen, klickt einfach hier.
Manchmal wünsche ich mir in Italien zu sein. In Italien ist es warm und die Leute sind freundlich. Aber ich bin ich Holland. Ich habe mir Holland nicht ausgesucht. Eigentlich wollte ich nach Italien. Ich war auf Italien eingestellt und meine Sachen waren schon gepackt – Wer sich jetzt fragt, warum Italien oder Holland, bitte auf diesen Link klicken. Es sind manchmal kleine Momente, in denen mir bewusst wird, dass ich in Holland bin und lieber nach Italien möchte. Zur Zeit ist in Bremen Freimarkt. Dort würde ich mit Evan gerne hingehen. Aber das funktioniert leider nicht. Was bei unsere letzten Freimarktbesuch passiert ist, behalte ich an dieser Stelle lieber für mich. So viel kann ich sagen, unser Besuch war sehr schnell zu Ende, nach genau 10 Minuten. Bald kommt die Zeit für Laterne laufen. Das habe ich mit Evan noch nie gemacht. Nikolauslaufen oder Kekse für die Weihnachtszeit backen, habe ich mit Evan noch nicht gemacht. Abends ein Buch vorlesen oder einfach mal einen Walt Disney Film zusammen schauen, das haben wir noch nicht …
Zeit ist eines der größten Geschenke was man jemanden machen kann. Mit diesem Leitspruch wurde ich auf das Projekt von „Ein Zuhause für Kinder“ von der St. Matthäus Gemeinde in Huchting aufmerksam. „Das „Zuhause für Kinder“ ist ein Kinder- und Jugendzentrum im Bremer Stadtteil Huchting. Jedes dritte Kind lebt hier von Sozialhilfe. Direkt gegenüber der Einrichtung beträgt der Anteil der Sozialhilfeempfänger sogar über 50 Prozent. Täglich kommen 60-100 Kinder im Alter zwischen 0-14 Jahren in die Einrichtung, um die umfangreichen, kostenlosen Angebote zu nutzen.“ „Mach mit und werde ziemlich bester Freund von einem Kind aus der Arbeit von „Ein Zuhause für Kinder“. Was steckt dahinter? Diese Frage stellte ich mir unmittelbar als ich den Flyer das erste Mal in der Hand hielt. Theoretisch läuft es so ab, dass man Patin oder Pate eines Kindes von ein Zuhause für Kinder wird und sich regelmäßig mit Ihnen trifft. Vieler dieser Kinder wachsen in schwierigen Familienverhältnissen auf und freuen sich, wenn jemand mal ausschließlich Zeit für sie hat. Zuerst verbringt man eine einige Zeit in den Räumlichkeiten von …